Neulich in der Jugendkirche ...

Nacht der Lichter – 31.03.2019

Zu einer Nacht der Lichter in der Passionszeit trafen sich am 31. März um 18:00 Uhr wieder Taizé-Begeisterte in der Evangelische Jugendkirche Wiesbaden. In der wunderschön mit Kerzen und Tüchern dekorierten Kirche wurde dieser von Taizé-Gesängen und -Gebeten getragene Gottesdienst so gefeiert wie in der ökumenischen Kommunität in Frankreich – mit Kerzen und stillem Gebet am Kreuz.

Zu der von der katholischen Jugendkirche KANA und dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt gemeinsam veranstalteten Nacht der Lichter versammeln sich junge und junggebliebene Menschen aller Generationen im Wechsel in der Evangelischen und Katholischen Jugendkirche – im November ist wieder die Katholische Jugendkirche KANA Gastgeberin.

Beide fahren dieses Jahr auch wieder in ökumenischer Gemeinschaft zusammen nach Taizé: 28. Juli bis 4. August 2019, für 15-27 jährige Jugendliche.

Alles auf Anfang – Konzert mit Eddi Hüneke – 15.03.2019

Ein gelungenes Konzert bescherte Eddi Hüneke am Freitagabend den Gästen in der Evangelischen Jugendkirche Wiesbaden. Damit hat er mehr als deutlich gezeigt, dass er auch ohne die Wise Guys tolle Musik machen kann!

So ganz allein war er dann aber doch nicht, denn der wunderbare Musiker Tobi Hebbelmann hat ihn äußerst unterhaltsam auf der Bühne ergänzt. Daumenkino, Sansibar und der Titelsong seines ersten Soloalbums “Alles auf Anfang” waren natürlich im Programm. Überrascht haben Eddi und Tobi mit einer äußerst gelungenen Vertonung des Gedichtes “Stufen” von Hermann Hesse sowie einer lustigen Variation von Simon & Garfunkels “Sound of Silence”. Auf Wunsch aus dem Publikum inszenzierten sie spontan “Circle of Life” aus dem Film “König der Löwen” mit Xylophon, Gesang und Tanz. Und als (fast) allerletzte Zugabe beendete der Aufruf “Mach’s Maul auf!” das rundum gelungene Konzert.

Dass sich die beiden im Anschluss noch viel Zeit für Gespräche mit den Gästen gelassen haben, war ein ganz persönliches Geschenk für Viele.

Danke für diesen wunderbaren Abend, der von einem Top-Team aus Ehrenamtlichen und Minijobbern des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes Wiesbaden rund um die beiden Pädagogen an der Evangelischen Jugendkirche, Sören Dibbern und Johannes Winkler, organisiert wurde – bis hin ins liebevoll dekorierte komplett vegane Catering für die Musiker haben sie eine stimmungsvolle Atmosphäre in die Kirche gezaubert..

Eddi und Tobi haben Lust, einmal ins “Nizza des Nordens” wiederzukommen. Das wäre schön! Ob’s am guten Essen lag? Oder an den anwesenden Wiesbadener*innen und Rheingauer*innen? Vielleicht ist bei einem Wiedersehen das Wetter wirklich wie in Nizza.

Christmette – 24.12.2018

Spät am Heiligen Abend wurde in der Jugendkirche eine ganz besondere Christmette gefeiert. Stimmungsvoll konnten so nach allem Weihnachtstrubel zu Hause die zahlreichen Gottesdienstbesucherinnen und -besucher die Heilige Nacht erleben.

Der Gottesdienst wurde von ca. 20 Jugendlichen vorbereitet, die musikalische Begleitung übernahm die Biebricherin Louisa Wenderoth. Mit eiem kleinen Geschenk am Ende gingen dann alle kurz nach Mitternacht glücklich und zufrieden in die Heilige Nacht hinaus.

Jugendgottesdienst am 1. Advent – 2.12.2018

In diesem Gottesdienst wurden die frisch ausgebildeten JuLeiCa-Absolventen und Absolventinnen mit Gottes Segen in ihre Aufgabe entsandt.

In diesem Jahr haben 24 Jugendliche aus dem Evanegelischen Dekanat Wiesbaden die Ausbildung zu Jugendleiter*innen abgeschlossen. Fast alle haben sich als ihr eigenes Praxisprojekt den Herbstball für Konfis ausgedacht, der erstmals Ende Oktober in der Jugendkirche stattgefunden hat und bei den Konfis auf große Begeisterung gestoßen ist.

Im Anschluss an den kleinen aber feinen Gottesdienst, der von Ehrenamtlichen und den Hauptberuflichen des Stadtjugendpdfarramtes gestaltet wurde,  gab es beim Glüchwein oder -saft noch viel zu erzählen.

Außerdem wurden die Lichtskulpturen der angehenden Veranstaltungstechniker*innen der Friedrich-Ebert-Schule bestaunt, die noch bis zum 5. Dezember in der Evangelischen Jugendkirche zu sehen waren.

Fotos von der Entsendung gibt es keine, dieser Moment soll in ganz persönlicher Erinnerung bleiben.

Lichtskulpturen – 26.11. bis 5.12.2018

 

„Hier bin ich“ – so lautete das Thema, mit dem sich Auszubildende des Bereichs Veranstaltungstechnik der Wiesbadener Friedrich-Ebert-Schule künstlerisch auseinandergesetzt hatten. Die von ihnen geschaffenen Licht- und Rauminstallationen wurden von Montag, 26. November, bis zum 5. Dezember in der Evangelischen Jugendkirche  ausgestellt.

Zehn Tage lang hatte sich die Evangelische Jugendkirche in einen Ausstellungsraum für teils spektakuläre Lichtskulpturen verwandeln – eine kleine Luminale sozusagen. Wie die jungen Leute zwischen 22 und 25 Jahren das gesetzte Thema umsetzten, war ihnen überlassen. So sind auch in diesem Jahr viele schöne und zum Teil auch interaktive Stücke entstanden, auf die die Berufsschüler zu recht stolz sein können.

Diese Kooperation zwischen der Friedrich-Ebert-Schule und dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt besteht schon seit mehreren Jahren.

Einen Bericht vom vergangenen Jahr gibt es hier.

KonGo – ein Gottesdienst für alle Konfis 09.11.2018

Was für ein KonGo! Absolut passend für den 9. November 2018 und mit einem klaren Bekenntnis, sich getragen von der Liebe Gottes gegen Hass und demokratiefeindliche Kräfte in der Welt einzusetzen.

Wenn Menschen abgewertet, diskriminiert oder verbal angegriffen werden, muss man etwas entgegensetzen: „Lovespeech“ ist ein Aufruf für eine wertschätzende Sprache und einen respektvollen Umgang miteinander. Damit haben sich auch die Jugendlichen aus dem Evangelischen Stadtjugendpfarramt beschäftigt: Am Freitag (9.11) stand der Gottesdienst für die Konfirmandinnen und Konfirmanden des gesamten Evangelischen Dekanats unter dem Thema „Lovespeech“.

In der Jugendkirche in Biebrich erklärte die 14 Jahre alte Cäcilia wie es zu dem Thema kam: „Gerade dieser Tag, der 9. November, erinnert uns an so viele Menschen zerstörende Kräfte, Rassismus und Antisemitismus. Wir wollen das nicht. Wir brauchen das nicht, diesen Hass auf andere Menschen, Menschen aus anderen Ländern oder Angehörige einer anderen Religion.“

Wie fühlt man sich, wenn man Opfer von Hasstiraden in den sozialen Medien wird, und was kann man dagegen tun? Mit einem Anspiel in drei Szenen und Musik wie dem Ärzte-Klassiker „Schrei nach Liebe“ und Bodo Wartkes „Nicht in meinem Namen“ haben die Jugendlichen das Thema gelungen greifbar gemacht. Eindrucksvoll auch ein Zitat von Victor Klemperer, das von Paula, einer der Jugendlichen vorgetragen wurde und treffend die Wirkung von Sprache beschreibt: „Worte können wie winzige Arsendosen sein: Sie werden unbemerkt verschluckt: sie scheinen keine Wirkung zu tun – und nach einiger Zeit ist die Giftwirkung doch da.“

Um diesem Gift entgegenzuwirken, hilft es, Frieden mit sich selbst zu schließen, so wie es in einem Schülerrundbrief heißt. Und die Jugendpfarrerin Astrid Stephan ergänzte in ihrer Kurzpredigt: „Nimm dich an, wie du bist. Lass dich annehmen, wie du bist, von deinen Mitmenschen und von Gott.“ Denn, so ist die Pfarrerin überzeugt: „Wenn wir uns geliebt fühlen können von anderen Menschen und noch viel mehr von Gott, dann kann so mancher Hass an uns einfach abprallen.“

Das von der Band des Stadtjugendpfarramtes gefühlvoll intonierte „Power of Love“ – Lied von Frankie goes to Hollywood lies die Kraft der Liebe spürbar werden. Das indische Sprichwort „Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt zu dir zurück“ war denn auch das letzte Leitzitat des Abends. Und ganz praktisch wurde in der dritten Spielszene über die Großbildleinwand vorgeführt, wie Hass vor allem in den Sozialen Medien kreativ gekontert werden kann in Form von „Counterspeech“ mit unerwarteten Sprüchen oder Bildern, auch „Memes“ oder „Gifs“ genannt.

Am Ende des Gottesdienstes gab es noch die Möglichkeit zur persönlichen Segnung. Ein Lesezeichen mit einer schwarz-weißen und einer bunten Seite – symbolisch für Hate- und Lovespeech – konnte jeder am Ausgang mitnehmen. Darauf standen die Zitate Von Victor Klemperer und das indische Sprichwort.

Begeistert wurde auch ein Filmausschnitt mit Applaus bedacht, der Eindrücke vom diesjährigen Konfi-Camp des Evangelischen Dekanats Wiesbaden zeigte. Eine DVD des diesmal echt kurzweiligen Films gab es am Ausgang für jede Gemeinde zum Mitnehmen.

Der „KonGo“ (Konfirmanden-Gottesdienst) wird jedes Jahr traditionell einige Monate nach dem großen Konfi-Camp der Evangelischen Kirche in Wiesbaden gefeiert. Das Besondere: Die Jugendlichen des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes gestalten den Gottesdienst komplett selbständig.

Konfi-Ball – 26. Oktober 2018

Gut 120 Jugendliche besuchten den ersten Herbstball für Konfis und genossen die außerordentlich festliche und  fröhliche Stimmung. Es wurde viel gelacht und natürlich getanzt. Der DJ und Tanzlehrer brachte schließlich alle in Bewegung. Kleine Attraktionen wie ein Begrüßungscocktail oder eine Gelegenheit zum maskierten Fotoshooting bereicherten den Abend.

Nicht zuletzt trugen die vielen helfenden Hände und Füße zum Gelingen des Abends bei. Organisiert wurde der Ball von 16 Jugendlichen aus dem diesjährigen Jugendleitungskurs des Stajupfas, die sich dieses wunderbare Projekt ausgedacht hatten un ein halbes Jahr lang diesen tollen Abend vorbereitet haben.

Dem ganzen Team war es  eine Freude diesen Abend zu erleben und dabei zu sehen, wie das lange geplante Projekt durch die vielen Konfis zum Leben erwachte. Ein gelungenes Fest also für alle Beteiligten. Vielleicht wird daraus ja ein jährliches Angebot für alle Konfis im Evangelischen Dekanat Wiesbaden?

Wir danken auch ganz herzlich der Kinder- und Jugendstiftung der EJHN für ihre Förderung des Projekts.

Der Weg – eine interaktive Ausstellung 21. bis 31. August 2018

 

Im August konnte erneut die interaktive Ausstellung zum Thema Flucht „der Weg“ von Jugend- und Konfi-Gruppen sowie Schulklassen besucht werden.

In den einzelnen Erlebnisräumen der Ausstellung spürten die Schülerinnen und Schüler emotional nach, was es heißt, aus der Heimat fliehen zu müssen: Sie erlebten banges Warten, Hoffnung und Rückschläge, kamen mit Schleusern in Kontakt, mit korrupten Arbeitgebern und schroffen Beamten. Sie drängten sich an einer Station in einem zu kleinen Boot woanders in einem LKW-Container, und sie mussten eine Grenze überwinden. Am Ende bekommen sie eine Chance auf Asyl – oder werden abgewiesen. „Jetzt wissen wir, wie sich diese Flüchtlinge fühlen“, stellte einer der Jugendlichen am Ende fest.

Kopfhörer-Open-Air-Kino Juli 2018

 

Das war es für dieses Jahr mit dem Open Air Kino in der evangelischen Jugendkirche. Vielen Dank an alle Helfenden für die gelungenden Abende. Wir hoffen, dass es euch genau so viel Spass gemacht hat. Und wir freuen uns schon darauf, euch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

Biebricher Höfefest – 1.06.2018

„Herzlich willkommen beim Biebricher Höfefest hier vor der Oranier-Gedächtniskirche“, begrüßte Jugendpfarrerin Astrid Stephan das bunt gemischte Publikum am Freitagabend – einem lauen Frühsommerabend, der wie gemacht war für ein Open-Air-Konzert. Da sich viele eingefunden hatten, die den syrisch-palästinensischen Pianisten Aeham Ahmad erleben wollten, die nicht zum „Stammpublikum“ der Jugendkirche gehörten, erklärte sie: „Wenn wir hier sind, ist das die Evangelische Jugendkirche Wiesbaden.“ Es sei keine leichte Kost, die geboten werde, und sie passe nicht unbedingt zum Höfefest. „Aber für uns, die wir uns für Geflüchtete engagieren, passt es“, versicherte Astrid Stephan.

Zwischen den Musikstücken von Aeham Ahmad trat die Pfarrerin in einen deutsch-englischen Dialog mit ihm. Er versteht zwar Deutsch, spricht es aber nicht gut genug, um auf Deutsch zu antworten. Er komme wegen seiner Auftritte zu wenig zum Deutschlernen, gab er schmunzelnd als Entschuldigung an. Der Wiesbadener Schauspieler Pascal Fey – ein Ehrenamtlicher des Stadtjugendpfarramts – las Passagen aus der im vergangenen Jahr erschienen Autobiografie von Aeham Ahmad „Und die Vögel werden singen“, was dem Konzert zusätzlich ein nachdrückliches Gewicht verlieh. Das Buch beginnt mit einem Bild, das um die Welt ging: Aeham Ahmad sitzt inmitten der Trümmer in Yarmouk, spielt Klavier und singt. Yarmouk ist ein Stadtviertel in Damaskus, in dem überwiegend Geflüchtete aus Palästina und deren Nachfahren wohnen. So wie der staatenlose Aeham Ahmad, der in einer liebevollen Musikerfamilie aufgewachsen ist, Musik und Musikpädagogik studiert, angefangen hat, als Musiklehrer zu arbeiten und gerade einen florierenden Musikinstrumentenladen eröffnet hat. „Bis der Krieg kam und alles zerstörte. Bis eine Granate mir die Sehne zweier Finger durchschnitt. Bis ein Mädchen neben meinem Klavier erschossen wurde. Bis der IS mein Klavier verbrannte. Bis ich in den Kerker geworfen wurde. Bis ich abhauen konnte“, las Pacal Fey aus Ahmads Buch.

Er las auch die Passage von Ziad, einem Honigverkäufer aus Leidenschaft, der einen Doktortitel hatte und Ahmad einen Text gegeben hatte, in dem er den Tod seiner hochschwangeren Frau verarbeitet hatte. Sie war auf dem Weg in die Klinik gestorben, weil Soldaten sie am Checkpoint nicht durchließen. „Ich habe meinen Namen vergessen“, heißt das Gedicht, das Aeham Ahmad vertont hatte und es dem Höfefest-Publikum vorspielte. „Nasitu ismi“, ist der arabische Titel. Das ganze Konzert war eine Mischung aus Eigenkompositionen mit arabisch gesungenen Texten und Medleys aus klassischer Musik: Beethoven, Bach, Mozart, Debussy. Astrid Stephan führte in ihren Fragen und Erläuterungen durch Ahmads Leben, sprach die Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend in Syrien an, seine abenteuerliche Flucht im Jahr 2015. Sie sprach mit über seine Eltern, die er zurücklassen musste, seine Frau Tahani, eine Kunstlehrerin, die mit den beiden kleinen Söhnen 2016 nach Wiesbaden nachkommen durfte und seine Erfolge als international gefragter Pianist, obwohl er durch die schwere Verletzung seiner Hand eigentlich kein Klavier spielen dürfte.

Das Publikum lauschte aufmerksam den Worten und der Musik, und nach dem lang anhaltenden Schlussapplaus spielte Aeham Ahmad die „Ode an die Freude“ aus der neunten Sinfonie von Beethoven und forderte das Publikum auf, mitzusingen. „Brüder, überm Sternenzelt muss ein lieber Vater wohnen“, heißt es darin – ein Kontrast zu den Grausamkeiten des Krieges, die an diesem Abend nicht ausgespart wurden. Vielleicht auch eine Bestätigung für den wundersamen Werdegang Aeham Ahmads, der keinen Hehl daraus machte, wie glücklich und dankbar er – bei aller Zerrissenheit – ist, dass er und seine Familie in Deutschland Aufnahme gefunden haben und dass er seine Sehnsucht nach Frieden bei den Konzertauftritten verbreiten darf. „Da hat sicher Gotts eine schützende Hand über dir gehalten, dass du hier in Wiesbaden gelandet bist. Wir sind froh, dass du hier bist und du bist uns mit deiner Familie willkommen“, versicherte ihm Astrid Stephan.

Anschließend wurde Aeham Ahmad noch von vielen Menschen umringt, umarmt und in Gespräche verwickelt. Auch war er noch eine Weile damit beschäftigt, sein Buch zu signieren, das auf einem Büchertisch verkauft wurde.

Chris & Taylor bestritt den zweiten Teil des Konzerts

Nach einer Pause bestritt Chris & Taylor den zweiten Teil des Abends, gemeinsam mit Elias Tontsch, der ihn mit Gitarre und Gesang begleitete. Inzwischen ist Chris & Taylor so bekannt und gefragt, dass nicht mehr erklärt werden muss, dass Taylor seine Gitarre gleichen Namens ist. Mit seinen feinfühligen deutschen Texten gelang dem Liedermacher die Fortsetzung des Open-Air-Konzerts in einer unbeschwerten Atmosphäre. Chris & Taylor singt von Liebe, Abschied und Rückkehr und greift auch gesellschaftliche Themen auf, so beispielsweise in dem Lied „Meine Haut“. „Den Song habe ich geschrieben, weil ich der Meinung bin, dass man Menschen nach ihren Worten oder Taten beurteilen – oder auch verurteilen – sollte, aber nicht nach ihrer Hautfarbe“, merkte er an. „Das ist kein ganz revolutionärer Gedanke, aber einer, den manche Menschen sich heute nochmal in Erinnerung rufen sollten.“ Das Duo erhielt nach jedem Stück begeisterten Beifall.

Wie schon im ersten Teil des Abends wurden die Gäste gut bewirtet mit Flammkuchen, Laugengebäck, Sekt, Cocktails und alkoholfreien Getränken durch das Team des Stadtjugendpfarramts, des Fördervereins der Jugendkirche und durch Chormitglieder von Chorage.