Neulich in der Jugendkirche ...

Jugendgottesdienst zum 1. Advent – 01.12.2019

Zum Beginn der Adventszeit feierten wir am Sonntag, den 1. Dezember  einen Jugendgottesdienst, in dem die Teilnehmenden des diesjährigen Jugendleiter*innen-Lehrgangs ihre Urkunden erhalten haben und für ihre verantwortungsvolle Aufgabe Gottes Segen zugesprochen bekamen.

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es noch eine kleine Überraschung für alle auf dem Dachboden der Kirche. Bei einem Glühwein oder Punsch an der Theke klang der Abend dann gemütlich aus. 

Nacht der Lichter – 24.11.2019

Am 24. November feierten wir nach dem Vorbild der Loichterfeier aus Taizé unsere Nacht der Lichter mit Gebeten und Gesängen von unserem kleinen Projektchor unter der Leitung von Thomas Klima wundervoll begleitet.

Sie fand wie nun schon seit Jahren in guter ökumenischer Gemeinschaft in der Katholische Jugendkirche KANA in der Kellerstraße statt. Am Ende des Gebetes bestand die Möglichkeit zum persönlichen Gebet am Kreuz. Im Anschluss gab es noch Tee, Kekse und sogar erstmals einen Glühwein im FreiRaum und draußen vor der Kirche.

Taizé-Projektchor – 23.09-18.11.2019

Wir starten mit einem kleinen feinen ökumenischen Projektchor, um die gemeinsame Nacht der Lichter von KANA und Stajupfa am 24. November um 18:00 Uhr gut vorzubereiten.

Ein Termin steht noch aus:
Montag, 18. November
Auch dafür lohnt es sich noch, neu einszusteigen und einfach mitzusingen!

Wer Lust und Zeit zum Singen hat, ist herzlich eingeladen, in die Katholische Jugendkirche KANA in der Kellerstrasse zu kommen. Geprobt wird unter der Leitung von Thomas Klima an allen angegebenen Montagen von von 18:30 bis 20:00 Uhr.

KonGo – der Gottesdienst für Konfis – 15.11.2019

Am 15. November fand der jährliche Gottesdienst für alle Konfis aus dem Evangelischen Dekanat Wiesbaden in der Evangelischen Jugendkirche statt.

“WI(r) verändern die Welt – Bist Du dabei?” war das Thema, das schon einmal auf das Motto des Jugendkirchentages der EKHN im kommenden Jahr in Wiesbaden verwies. Gemeinsam überlegten die Konfis und ihre Begleitungen was sie persönlich tun können, um unsere Welt ein klein wenig besser zu machen. “Lächeln” war einer der Vorschläge – oder “öfter mal zu Fuß gehen und kein Mama-Taxi nehmen” wurde genannt.

Die Ideen reichten von guten Worten bis hin zur Veränderung von Lebensgewohnheiten. Dabei gab es viel zu lachen. Und es wurde klar, dass schon ganz kleine Dinge helfen. Sie helfen schließlich auch den Menschen um uns herum – und helfen macht Spaß und tut gut.

In Erinerung an das Konfi-Camp, bei dem der Christenhasser Saulus, der durch eine Gottesbegegnung zum Paulus geworden ist, schon einmal vorkam, stand in diesem Gottesdienst ein Kapitel aus dem Römerbrief im Mittelpunkt: Paulus fordert darin alle Menschen auf, so gut sie es können, den Menschen und der Umwelt um sie herum mit Liebe zu begegnen – gerade auch dann, wenn es schwierig wird .

In einem persönlichen Gebet mit Schwimmkerzen in einer großen Wasserschale, konnte jeder und jede die persönlichen Sorgen vor Gott bringen.

Aufgelockert wurde der kurzweilige Gottesdienst mit Musik von der Stajupfa-Band, den “Water Walkers”. Und am Ende gab es noch einen kleinen filmischen Rückblick auf das Konfi-Camp vom vergangenen Sommer.

Abend der Vielfalt mit Aeham Ahmad – 12.09.2019

Do. 12.09.2019  von 19.30 Uhr – 21.00 Uhr

Am Abend des 12.09.2019 fand die Konzert-Lesung mit dem syrischen Pianisten Aeham Ahmad und dem Wiesbadener Schauspieler Pascal Fey, im Rahmen der “Abende der Vielfalt”, in der Jugendkirche statt. Im stimmungsvoll ausgeleuchtetem Kirchenraum spielte Aeham Klavier und wurde dabei am Cello und mit Perkussion begleitet, im Wechsel dazu las Pascal Fey Textpassagen aus Aehams Buch “Und die Vögel werden singen”  vor. Den KonzertbesucherInnen wurde dadurch ein sehr authentischer und eindrücklicher Blick auf Aehams Leben und seine Erlebnisse in Syrien ermöglicht.

Es war ein sehr schöner und interessanter Konzertabend! – ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle nochmals Aeham Ahmad und Pascal Fey sowie allen HelferInnen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Sommerfest rund um die Jugendkirche – 16.08.2019

Im Liegestuhl sitzen und frischen Flammkuchen essen, T-Shirts batiken, beim Poetry-Slam zuhören und zu Live-Musik tanzen: Die Evangelische Jugend hat im Garten der Jugendkirche ihr Sommerfest gefeiert.

Das Besondere: Das Fest wurde komplett von acht jungen Leuten zwischen 14 und 18 Jahren aus verschiedenen Kirchengemeinden organisiert –  unter Federführung des Gemeindepädagogen Johannes Winkler.
Die Organisation war ein Ausbildungsteil des Juleica-Kurses, den junge Leute durchlaufen, um die Jugendleiterkarte zu erwerben. Die Ausbildung umfasst verschiedene Kurse, unter anderem lernen die Jugendlichen auch Projektmanagement. „Die Jugendlichen hatten selbst die Idee, so ein Fest auf die Beine zu stellen und haben es komplett geplant, organisiert und ausgeführt“, erzählt Gemeindepädagoge Johannes Winkler. Und so ist ein buntes Rahmenprogramm entstanden unter anderem mit Poetry-Slammer Thorsten Zeller und der Band JOMÄX.

Auch die Andacht zu Beginn wurde von Jugendlichen gestaltet und stand unter dem Titel „Wer bin ich und wer will ich sein“. Ein Lebensthema, mit dem sich nicht nur junge Menschen beschäftigen, finden Isabel Kurth und Madeleine Weiss aus Bierstadt. Die beiden Jugendlichen haben in einem klugen Zwiegespräch während der Andacht eine Vielzahl von existenziellen Fragen gestellt: „Wer bin ich eigentlich? Warum ist es uns so wichtig, was andere über uns denken? Warum zweifle ich so oft an mir selbst und wie kann ich eigentlich ich sein?“ Eine mögliche Antwort haben sie in Psalm 139 gefunden, in dem es in Vers 14 heißt: „Ich danke dir, Gott, dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind seine Werke.“

Im Rahmen der Andacht wurde auch der 27-jährige Marco Lasser in seinen Dienst als neuer Hausmeister und Techniker im Stadtjugendpfarramt (Stajupfa) eingeführt. Lasser ist im Stajupfa kein Unbekannter, er hat bereits als Konfirmand bei einem Filmprojekt mitgewirkt, war Teamer bei Jugendfreizeiten und ist in der Evangelischen Kirchengemeinde Bierstadt verwurzelt. Für Jugendpfarrerin Astrid Stephan ist klar: „Wir freuen uns auf dich und sind uns sicher: Wir haben mit dir die beste Wahl getroffen.“

Open-Air-Kopfhörer-Kino – 19.07.-9.08.2019

Auch in diesem Sommer gibt es an vier Freitagen um 22 Uhr auf der Wiese vor der Jugend­kirche ein Open-Air-Kino. Genieße die gemütliche Atmosphäre mit kühlen Getränken und Snacks auf bereitgestellten Liegestühlen oder Sitzsäcken. Die Lautstärke des Kinofilms kannst Du ganz individuell über Funkkopfhörer einstellen, diese bekommst du gegen ein Pfand bei uns kostenlos.
Komm vorbei und genieße einen entspannten Sommerabend mit tollen Filmen!

19.7.:
Irgendwo im weiten Meer liegt die Insel Lummerland, auf der genau vier Menschen wohnen: König Alfons der Viertel-vor-Zwölfte und seine drei Untertanen: Lokomotivführer Lukas, Ladenbesitzerin Frau Waas und Herr Ärmel. Als der Postbote dann eines Tages ein falsch adressiertes Paket abliefert, ist die kleine Insel um einen Bewohner reicher – um ein kleines Kind namens Jim Knopf.

26.7.:
Seit frühester Kindheit hört Jacob von seinem Großvater Abraham immer wieder wundervolle und fantasiereiche Geschichten von einer Insel, auf der er sich vor Monstern versteckte und mit Kindern lebte, die alle außergewöhnliche Fähigkeiten besaßen. Als kleiner Junge liebt Jacob diese Geschichten, die er für bare Münze nimmt, später glaubt er seinem Opa jedoch kein Wort mehr …

2.8.:
Der Film zeigt die Abenteuer von Simba, dem lebhaften Löwenjungen, der es kaum erwarten kann, König zu werden (“Ich will jetzt gleich König sein”). Doch sein neidischer Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen, und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen.

9.8.:
Auf der kleinen Insel Berk, hoch oben im Norden, wird nicht lange gefackelt: Mordsstarke Wikinger müssen ihre Insel vor wilden Drachen beschützen, die ihnen das Leben zur Hölle machen. Auch der schmächtige Teenager Hicks Beiname „der Hüne“, ist Feuer und ­Flamme für die Drachenjagd – nur leider hat er im Umgang mit Waffen zwei linke Hände …

Aus lizenzrechtlichen Gründen dürfen wir die Filmtitel nicht nennen.

Biebricher Höfefest – 31.05.2019

Ein herzliches Dankeschön an alle Helfenden, die zu diesem gelungenen Abend auf unserem Hof der evangelischen Jugendkirche beigetragen und für eine schöne   Atmosphäre und gute Laune gesorgt haben.

Bei bestem Wetter spielten die Schulband der Mittelstufenschule Dichterviertel, das Duo JOMÄX und die Kombo Stadtgeflüster auf, während unsere Gäste es sich in Liegestühlen und Fatboys gemütlich machen und ihre Getränke genießen konnten.

Großen Anklang fand die Ausstellung des Projektes “Rheingold” der Mittelstufenschule Dichterviertel. Diese wird nochmal im Rahmen eines Stadtteilfestes am 30.08.2019 in der Mittelstufenschule Dichterviertel ausgestellt. Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

Schön das auch in diesem Jahr so viele Leute bei uns vorbei gekommen sind. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Eco City – 13.-21.05.2019

Vom 13. bis 21. Mai 2019 wird zum fünften Mal zusammen mit der Schulsozialarbeit Wiesbaden die Mitmach- und Erlebnisausstellung Eco City stattfinden, in diesem Jahr wieder wie gewohnt in den Räumen der Evangelischen Jugendkirche Wiesbaden.

Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 an Schulen mit Schulsozialarbeit werden die Gelegenheit haben, an verschiedenen Stationen ihr eigenes Konsumverhalten in Bezug auf Energie und Ressourcenverbrauch zu erleben und zu erproben . Wo kommt meine Kleidung her? Was wird wie recycelt, wieviel Strom kann ich durch Fahrradfahren erzeugen?

Anmeldungen bitte an Sören Dibbern. In Einzelfällen können gerne auch Jugend- und Konfigruppen die Ausstellung erleben. Dabei gilt es nur zu beachten, dass sie schwerpunktmäßig für Jugendliche von ca. 11-13 Jahren konzipiert ist.

Osternacht “Back to life” – 20.04.2019

Einen stimmungsvollen Gottesdienst zur Osternacht feierte Stadtjugendpfarrerin Astrid Stephan mit rund 30 Jugendlichen in der Evangelischen Jugendkirche.

Es war keine „Massenveranstaltung“ – „denn viele Gemeinden feiern heute selbst ihre Osternacht, so zum Beispiel gibt es in Bierstadt oder Auringen ähnliche Veranstaltungen“, sagte die Stadtjugendpfarrerin. Zudem ist für die Wiesbadener Jugendlichen auch das „weltliche“ Osterfeuer am Schlachthof eine beliebte Alternative.

Doch, so Astrid Stephan, man wolle dennoch auf die Osternachtfeier in der Evangelischen Jugendkirche am Rheinufer nicht verzichten und ganz bewusst eine kleine, besonders liebevoll gestaltete Feier daraus machen. An mehreren „Kreuzwegstationen“ entfaltete sich das Panorama der Ostergeschichte, das, so Astrid Stephan, bewusst nicht als „frontal gestalteter“ Gottesdienst konzipiert war. Vor der Kirchentür wurde ein hölzernes Kreuz mit Stacheldraht als „Dornenkrone“ umwunden, mehrere Gottesdienstteilnehmer trugen es vor den Altar und legten es dort nieder.

Auf Papphockern saßen die Gäste im Altarraum verteilt und hörten der Band des Stadtjugendpfarramts zu, die eine bunte Mischung aus Pop-Hits und christlicher Musik mitgebracht hatte. Leonie Biewald, eine ehrenamtliche Mitwirkende, forderte die Teilnehmenden dazu auf, ihre Anliegen aufzuschreiben und symbolisch eine Kerze in ein „Tränenmeer“, eine große, blumengeschmückte Wasserschale, zu platzieren.

Ein kleiner Leuchtturm zwischen vielen Kerzen setzte dann einen Impuls, über Licht und Dunkel in dieser Osternacht nachzudenken. Immer wieder lasen Jugendliche aus der Bibel vor und auch zahlreiche andere Texte, Lieder und Gebete sorgten für spirituelle Impulse.

Es kam jedoch auch die gemeinsame Aktion nicht zu kurz: Das Team hatte Osterkerzen und Laternen vorbereitet, die mit bunten Stiften gestaltet werden konnten. An zwei Tischen wurde kreativ gearbeitet und die österlichen Lichtbringer individuell bemalt. Sie konnten am Schluss des Gottesdienstes mitgenommen werden.

In sein Amt, das er bereits seit zwei Monaten innehat, wurde offiziell der neue Gemeindepädagoge der Jugendkirche, Johannes Winkler, während des Gottesdienstes eingeführt. Er ist mit einer Viertelstelle an die Jugendkirche abgeordnet und ersetzt damit Martin Biehl, der den Erbenheimer „Pluspunkt“ übernommen hat. Winkler ist außerdem in der evangelischen Gemeinde Delkenheim tätig. Astrid Stephan wünschte ihm Gottes Segen für sein Amt und freute sich, dass das Team mit Sören Dibbern und ihr nun wieder vollzählig ist.

Nach diesem „offiziellen“ Einschub wurde das Licht in der Kirche wieder ein Stück heller: Die Besucher und Besucherinnen brachten ihre Fürbitten vor Gott, hielten sich dabei im Kreis an den Händen und beteten gemeinsam das Vater Unser. Nicht nur die große Osterkerze, sondern für jeden und jede wurde auch eine kleine angezündet, und die Lichter erhellten den weiten Kirchenraum. Mit einem segnenden Lied mit gemeinsamen, verbindenden Gesten schloss Astrid Stephan um kurz nach Mitternacht den Osternachtgottesdienst, der noch mit einem kleinen Osterfeuer in einer Feuerschale vor der Kirche ausklang. In dieser Schale konnte, wer wollte, seine „Tränenzettel“ verbrennen und mit diesem symbolischen Akt gestärkt aus der Osternacht in den Alltag gehen.